Mit dem Nostalgielift auf den Hirnkopf

Hinauf mit dem Nostalgielift auf den Hirnkopf, eintauchen in eine Almenwelt wie man sie nur noch selten findet. Das Auge schweifen lassen - durchatmen - und nichts als Natur und Idylle genießen. Wandern auf Wegen, die inspirieren und dazu einladen, in sich zu gehen. 

Egal ob man den Weg zum Lattersteig, dem Eisenhut oder zum Winterthaler einschlägt - jeder einzelne bietet atemberaubende Plätze, die zum Verweilen einladen. 

Ein Geheimtipp ist mit Sicherheit die Wanderung zum Dieslingsee. Dieser erfordert zwar Kondition und Ausdauer, jedoch vergisst man all die Anstrengungen, wenn man den See erreicht. 

 

Öffnungszeiten Nostalgielift:

20. Juli - 08. September 2019
von 08:00 -16:00 Uhr

(Mittwoch, Samstag, Sonntag und Feiertag - außer bei Schlechtwetter)

 

Preise mit WÖRTHERSEE Plus Card:

Berg- oder Talfahrt Erwachsene € 6,- statt € 8,50
Kinder € 3,50 statt € 5,-

Berg- und Talfahrt Erwachsene € 10,- statt € 14,-
Kinder € 5,50 statt € 7,-

 

Adolf Isopp jun. 

Flattnitz 44
9346 Glödnitz 

Tel: 04269 / 214

 

Wege muss man gehen...

Von der Flattnitz können Sie mit dem Sessellift auf den Hirnkopf hinauf fahren.Sollte der Lift nicht in Betrieb sein, führt der Weg über die Spitzeralm zum Hirnloch bzw. zur Haidner Höhe.Vom Hirnkopf wandert man über das Hirnloch zur Haidner Höhe. Dort geht es rechts, stets den Weidezaun entlang, mit grandiosen Ausblicken über die Kaltebenköpfe hinweg. Kurz vor der Lattersteigschutzhütte trifft der Steig aus den breit ausgetretenen Weg, der vom weißen Kreuz zum Lattersteig führt. Nun wandert man auf der breiten, in den Fels gehauenen Promenade um den Lattersteig herum. Beim Falter geht es rechts hinab zum Spielriegelsattel und an ihm vorüber zum Rapitzsattel mit der Abzweigung zur Rapitzhütte. Der Pfad führt von hier aus hinauf, zum Eisenhut.
Nun geht es zurück am Grat entlang zum Strassburger Spitz und dann weiter zum Winterthalernock. Von dort steigt man, die Schneid entlang, zur Sterlngerhütte hinab. Die Schotterstraße führt von dort zur Fürstenhütte. Nun geht es über den Kalkbrand zurück zur Flattnitz.

Von der Flattnitz kann man mit dem Sessellift auf den Hirnkopf hinauf fahren. Sollte der Lift nicht in Betrieb sein, führt der Weg über die Spitzeralm zum Hirnloch bzw. zur Haidner Höhe. Vom Hirnkopf wandert man über das Hirnloch zur Haidner Höhe. Dort geht es rechts, stets den Weidezaun entlang, mit grandiosen Ausblicken. Nach dem ersten Kaltlebenkopf (2140m) kommt man zu einem Zaun den man nach rechts entlang geht. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Zelinsee. Am Ende des Zauns sucht man sich einen Weg steil hinunter zum schön gelegenen Zelinsee. Von dort geht es zur Zelinhütte. Nun folgt man der Straße. An der Straßenteilung rechts im Bogen zurück zu den Guttenbrunnerhütten. Von dort nimmt man die Straße bis zum Kalkbrand und wandert zurück zur Flattnitz.

Der Flattnitzer See lieg südlich vom Alpenhotel Ladinig. Der Spaziergang beginnt an der Flattnitzer Kirche und führt am dahinter gelegenem Hubertushaus vorbei. Wenige Schritte hinter dem Gatter zweigt links ein Fußweg ab, dem Sie für 5 Minuten folgen müssen. Dann gelangen sie auf eine Forststraße. Nach wenigen Minuten erblickt man rechts den Flattnitzer See . Auf Trittspuren steigt man zu ihm hinab, wandert um ihn herum und erreicht wieder den Weg zur Flattnitz, dem Sie wieder zurück zum Alpenhotel Ladinig folgen.

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In gemütlichen drei Stunden können sie den Kneippweg umwandern. Der gemütliche Weg beginnt auf der Flattnitz, führt über die Glanackenalm und weiter zur Saghütte. Von dort aus führt der Kneippweg, der aus neun Stationen besteht, zur Schafferalm und zum Abschluss zur Müllerhütte. Danach geht es wieder gemütlich zurück auf die Flattntiz.

Ihre Wanderung beginnt auf der Flattnitz und führt zur Seppelalm. Von hier aus wandern Sie weiter zur Gutenbrunnerhütte. Von der Hütte führt der Wanderweg direkt auf den Hirnkopf. Auf dem Hirnkopf angelangt eröffnet sich ein wunderbarer Blick ins Tal. Die Wanderung führt über die Familienabfahrt zurück ins Tal.

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Ab dem Gasthof Ladinig führt der Weg im ersten Abschnitt nach Süden zum Flattnitzer See. Den Beschilderungen "Almenwasserweg"  folgend erreichen Sie nach 10 Minuten eine Abzweigung, bei der ein kurzer Abstecher links zum Almenpavillon mit einem Almenwasserblickpunkt möglich ist.  Wieder zurück auf dem Wanderweg, führt der Almenwasserweg rund um den Flattnitzer See. Dem Uhrzeigersinn folgend geht es dem Flattnitzzer Hochtal entlang. Auf dem Weg kommen Sie am Gasthaus Isopp vorbei und passieren den Kneippwanderweg, dem Sie einige Stationen über eine Almweide folgen. Dann treffen Sie auf den Flattnitzbachm wo sich ein Almenwasserspielplatz befindet, der Ihre Kinder begeistern wird.  Ein weiterer Almenwasserspielplatz liegt am Weiterweg nach der Jausenstation Christa in der Nähe der Fugger Hütte. Den Almenblickpunkt auf einer markanten Geländeerhebung erreichen Sie durch einen Anstieg auf der anderen Seite des Tales. Auf dem Almenblickpunkt befindet sich eine Panoramatafel, welche bei der Orientierung hilft und eine Almenschaukel zum Entspannen. Um wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen, wandern Sie durch den Wald und über Forststraßen hinunter.

Die Tour um die teilweise moorigen Wiesen beginnt beim Alpengasthof Ladinig, sie können ganz bequem umwandert werden. Der Rundgang führt zunächst am Hubertushaus vorbei, hinunter in die Senke der Flattnitz. Anschließend wandert man an der schindelgedeckten, nach einem früheren Besitzer benannten Spitzeralm vorüber passiert ein aufgelassenes, kleines Wasserwerk und erreicht dann den Sessellift auf den Hirnkopf. Dieser Abschnitt ist auch mit der neuen Webcam zu sehen. Von dort ab ist der Weg asphaltiert. Er führt zum Paalbach und´dann rechts weg hinauf zur Flattnitzer Straße. In wenigen Minuten erreicht man wieder den Alpenhof Ladinig.

Vom Schilift-Parkplatz Flattnitz geht es auf einer Forststraße Richtung Fürstenhütte. Danach geht es in Richtung Wintertalernock. Bei einer Weggabelung biegt man rechts ab in Richtung Dieslingsee und Eisenhut. dem Weg folgend vorbei an der Deckerhütte und Mechelebenalm bis auf einen kleinen Sattel südlich des kleeinen Gipfel "Leckenschober". Von dort aus kann man schon den wunderschönen Dieslingsee erkennen. Sie folgen einfach dem Weg bis zum See.

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Die Neun Hütten Runde ist eine mittel-schwere Bergwanderung und führt an teilweise bewirtschafteten Hütten vorbei. Die ersten drei Hütten erreichen Sie bereits nach kurzer Zeit. Weiter führt der Wanderweg auf die Michelebenalm, wo Sie die Schönheit der Nockberge bewundern können. Der bereits in der Steiermark liegende beschauliche Dieslingsee und der respekteinflößende Anblick in Richtung Westen, demEisenhut, sind wohl die Höhepunkte dieser Rundwanderung. Der etwas anstrengende Bergaufsteig zum höchsten Punkt der Nockbergewanderung wird belohnt von einer umwerfenden 360-Grad-Sicht, speziell zum Wintertaler Nock, der Lattersteig-, Brett- u. Kaser Höhe, zum Gr. Königstuhl und Kilnprein. Der Weg nach unten führt nun über den Rapitzsattel, dem Salzsteigweg, entlang des Rapitzbaches, vorbei an weiteren 4 Hütten u. endet nach 18 km.

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Vom großen Parkplatz Hochrindl geht es auf einer Schotterstraße Richtung Weißes Kreuz. Kurz nach der im Sommer bewirtschaften Hois Hütte beim Weißen Kreuz geht es bei einer Weggabelung links weiter in Richtung Lattersteig Höhe. Hier geht es auf einem Steig etwas steiler weiter bis zu einem Berggrat folgend bis zur Lattersteig Höhe. Jetzt geht es auf felsigem Grat weite Richtung Westen zur Bretthöhe. Vom Grat aus Richtung Süden ins Tal blickend sieht man den Gurkursprung mit den beiden Seen. Mit der "Bretthöhe" erreichen Sie den höchsten Punkt ihrer Tour. Weiter geht es in Richtung Süden. Zuerst bergab, danach dem Bergrücken entlang vorbei am "Torer" zum Gipfel des Großen Speikkofel, dem letzten Gipfhel Ihrer Tour. Sie gehen weiter in Richtung St. Lorenzen bis zu einer Weggabelung. Hier biegen Sie links Richtung Hochrindl ab. Vorbei an der Neuwirtalm und an der Maieralm geht es hinunter zur Messanggeralm und zur Gurk. Weiter folgen wir der Schotterstraße wieder bergauf Richtung Hochrindl bis zum Ausgangspunkt.

Geschichte die erwandert werden will...

Da bis in die 1960er 1970er Jahre Kalk in den bäuerlichen Feldöfen gebrannt wurde, ist die traditionelle Form der Arbeit am Kalkofen durch Erzählungen von Kalkbrennern bekannt.
Im Brennraum des Feldofens wurde aus eigens zugespaltenen Steinen ein Gewölbe gemauert, das beim Brennen mit dem Feuerholz verbrannte. Bei der Wölbung war zu beachten, dass die Steine das Durchziehen des Rauches erlaubten. War die Wölbung fertig, konnte der Schacht von oben mit den zu brennenden Kalksteinen gefüllt werden, wobei die Steine in der Mitte größer sein sollten, als die am Rande. Außerdem wurden an der Innenwand dünne Baumstämme aus Fichte, sogenannte Pfeifen, gesetzt, die - nachdem sie verbrannt waren - den nötigen Zug für einen gelungenen Brand sicherten.
Am Beginn des Brennens unterstützte der Kalkbrenner die Luftzufuhr, um das erste Feuer klein zu halten. Dies sollte die Austrocknung der Steinsäule bewirken. Erst wenn die unteren Steine in heller Glut standen, durfte das Feuer die volle Kraft erreichen. Nach einem Tag stand der Ofen in der Regel in voller Glut, die Luftzufuhr wurde vermindert, reichliches Nachlegen und Nachschüren waren nun nötig.
Das Brennen des Kalkes dauerte gemäß Überlieferung drei Tage und vier Nächte, es wird aber auch von 28-30 bzw 45 Stunden gesprochen. Die Dauer war abhängig von der Größe und Art der Steine und von der Qualität des Holzes.

Menschen siedelten im Glödnitzer Gebiet wohl schon mehrere tausend Jahre vor Christi Geburt. Allerdings gibt es hier keine ausgewerteten Funde aus dieser frühen Zeit. In der Römerzeit, die in Kärnten von 15 v. Chr. bis knapp vor 600 dauerte, führte durch das Glödnitzer Gebiet ein wichtiger Verkehrsweg aus dem Kärntner Zentralraum nach Salzburg. Eine römische Poststraße, von der großen Stadt Virunum (auf dem Zollfeld), ging durch das Gurktal über die Flattnitz nach Norden. Römische Poststationen gab es in Beliandrum (wahrscheinlich Altenmarkt) und Tarnasici (Flattnitz).

Über die Flattnitz führte durch Jahrhunderte der wichtigste Weg von Kärnten nach Salzburg. Im Glödnitztal, das damit für das mittelalterliche Kärnten eine sehr wichtige Gegend war, entstanden einige Bauten, die typisch für einen alten Hauptverkehrsweg waren: ein Hospiz (Herberge mit Kirche) auf der Flattnitz, die Burg Waldeck (bei vlg. Hardegger) und der befestigte Edelmannssitz Görtschachhof. Auch der Amthof in Glödnitz und das Amtshaus in Flattnitz (eine Mautstation) entstanden an dieser Linie.

 

Das Amtshaus

Das teils mit Bruchsteinen, teils als Blockbau errichtete ehemalige Amtshaus auf der Flattnitz besitzt ein mit Holzschindeln gedecktes Walmdach und einen straßenseitigen Eingang mit Außentreppe sowie einen kleinen Holzbalkon im Obergeschoß.
Das wahrscheinlich im 16. Jh. errichtete Gebäude wurde bereits im August 1966 unter Denkmalschutz gestellt. In der Begründung des Bescheides heißt es u. a. "Das Amtshaus zählt zu den ältesten Amtshäusern in Österreich und ist wahrscheinlich das älteste Kärntens. Außer dieser Einmaligkeit ist das Amtshaus ein charakteristisches Wahrzeichen der Gegend."
Es wurde über die Jahrhunderte als Verwaltungssitz für die bischöflichen Besitzungen, Unterkunft für Gäste des Gurker Stiftes und für den Mesner der Johanneskirche und schließlich auch als Maut- und Amtshaus genutzt.
Nach der Unterschutzstellung des Gebäudes 1966 konnte mit Hilfe eines finanziellen Beitrages des Bundesdenkmalamtes 1968 eine Dachrenovierung durchgeführt und das Gebäude so vor dem Verfall und Abbruch gerettet werden.

Legende, Geschichte, Sage

In einer Schenkungsurkunde Kaiser Arnulfs an den Edlen Zwentibold wird das Gebiet um die Flattnitz erstmals um 898 erwähnt. Von großer wirtschaftlicher Bedeutung waren die Silber-, Eisen- und Bleivorkommen. Die Flattnitz diente den Gurker Bischöfen als Sommerresidenz. 1478 fielen die Türken ein und machten die Flattnitz zur "Blutigen Alm".
Infolge wiederholter Meldungen über rege Schmugglertätigkeit in dem Gebiet, erfolgte 1663 der Vorschlag für die Bestellung eines Hütamtes auf der Flattnitz. In einem Schreiben der Landstände 1671 an den Gurker Domprobst wird dieser darum gebeten, sein Gast- bzw. Mesnerhaus, das auch als Verwaltungssitz für die bischöflichen Besitzungen auf der Flattnitz diente, für eine auf der Flattnitz geplante Zollstation zur Verfügung zu stellen. 1672 wird das Mesnerhaus auf der Flattnitz als Mauthaus vorgeschlagen. 1679 erfolgt die Errichtung eines Schrankens beim Maut- und Amtshaus.
1733 abgebrannt, wurde das Amtshaus erst 1775 neu aufebaut. Das Amtshaus ist identisch mit der Bauparzelle 282 der Katastralgemeinde Glödnitz des Franziszeischen Katatsters von 1828 und ist mit dem Domstift Gurkischen Jägerhaus auf der Flattniz gleichzusetzen, das auch schon im Josefinischen Kataster von 1788 eingetragen ist. In den nachfolgenden Jahren wechselten die Pächter und auch die Eigentümer des Amtshauses. Schließlich erwarb Hubert Ladinig aus der Liegenschaft der "Herrschaft Straßburg" am 11.6.1917 das Amtshaus, welches sich heute im Eigentum der Familie Fleischhacker befindet.

Von der romanischen Kapelle aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts sind nur einige Reste im heutigen Mauerwerk erhalten.
Der frühgotische Rundbau wurde um 1330 mit einem Hauptchor, zwei polygonalen Nebenapsiden und einem wehrhaften Sakristeiturm errichtet.
Der relativ niedrige, wuchtige Turm mit Pyramidenhelm ist bestimmend für die Außenansicht.
Zusammen mit dem ehemaligen Hospizanbau im Westen bildet die Kirche eine malerische Baugruppe.
Das Hospiz diente Pilgern und Handelsreisenden als Unterkunft.
Das ganze Bauensemble ist mit grauen Steinplatten eingedeckt. Das Hauptportal befindet sich an der Nordseite der Kirche.
Aus einer Beschreibung der Filialkirche von 1521, verfasst von Pfarrer Christof Ernst aus Glödnitz geht hervor, dass der Flattnitzer Kirche zu dieser Zeit viele Ablässe gewährt waren.
Sie besaß eine Anzahl "unheilabwehrende" Reliquien, wie zB Milch von der Jungfrau Maria, Blut des hl. Stephanus und Gold der hl. Drei Könige.
Die Wallfahrten erfreuten sich reger Beteiligung, da in der Bevölkerung der Glaube herrschte, die Türken kämen zurück, wenn man nicht mehr zur Flattnitz pilgere.
Viele der Reliquien wurden in den Dom von Gurk überstellt.