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23.9.2017 : 0:26
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Tourismus

Naturbadeteich/Freizeitanlage

Der Naturbadeteich in Glödnitz ist immer wieder ein Vergnügen für Gäste und Einheimische.Die Freizeitanlage bietet dem Sportbegeisterten wie auch dem Ruhesuchenden vielfältige Urlaubsmöglichkeiten:
BADEN, TENNIS, BEACH-VOLLEYBALL, FUSSBALL und vieles mehr erwartet den Sommerbesucher.

Naturbad Glödnitz
Naturbad Glödnitz

Reiten am Reiterhof "Hardegger"

Vom Pferderücken aus erschließt sich die Schönheit der Nockberge und des Naturparks Gurktal besonders intensiv.
Deshalb freuen sich abenteuerliche Reiter auch auf die Wanderritte und ganzwöchige Trekkingtouren(mit geprüften Wanderreitführern).
Nähere Informationen unter: 
Familie Starzacher, Tel. Nr.: 04265/8217

Reiter
Reiter

Pfarrkirche hl. Margareta

Die Pfarrkirche hl. Margareta wurde erstmals 1043 von der hl. Gräfin Hemma erbaut und stellt eine bedeutende Wehrkirche mit gut erhaltener Wehrmauer aus dem Mittelalter dar;
gotischer Chor, Langhaus im Kern romanisch, barocker Hochaltar, gotischer Taufstein

Pfarrkirche Glödnitz
Pfarrkirche Glödnitz

Pfarrkiche hl. Aemilian

Die Pfarrkirche hl. Aemilien ist eine spätgotische Kirche des 15. Jhdts. Im Chor sind vier gotische Glasgemälde und gotische Wandmalereien.
Barocker Hochaltar mit Madonna.
Gotischer Karner südlich der Kirche

Pfarrkirche St. Aemilian
Pfarrkirche Altenmarkt

Hanserkirchlein/Altenmarkt

Eine kleine Geschichte dazu:

Der Meisterschuss
Die Türken waren auf ihren Raubzügen durch Kärnten auch ins Gurktal gekommen. Der Kommandant jener Streifhorde hielt damals mit seinen Leuten um das Kirchlein St. Johann Mittagsrast, das südwestlich von Altenmarkt steht, und wo zwischen den Waldbäumen auch viele Wacholdersträucher wachsen, welche die Einheimischen Kranawet nennen. Nördlich davon, gegen Glödnitz zu, lagerten die Kärntner Kämpfer, die immer wieder versuchten, den Türken überfallsartig eine Schlappe beizubringen.Ihr Häuflein war ja zu klein, um sich mit dem mörderischen Gesindel in einen offenen Kampf einzulassen. Unter den Heimatverteidigern befanden sich auch die Bauern von Braunsberg, die als ausgezeichnete Pfeilschützen bekannt waren.Als der türkische Anführer gerade beim Essen war, wurde ihm plötzlich von einem Braunsberger, der auf Kundschaft ausgezogen war, der Bissen vom Munde weggeschossen.
Dieser Meisterschuss hat den Türken derart erschreckt, dass er die Mittagsrast sofort abbrechen ließ. Eiligst mussten sich seine Mannen auf die Pferde setzen. Ehe er den Befehl zum Aufbruch gab schrie er in den Wald hinein: "Solange die Kirche im Ort Kranawet steht, wird kein türkischer Krieger den Ort mehr betreten!"Nun galoppierten sie davon, aber wieder durch das Gurktal zurück, denn sie fürchteten die Scharfschützen im oberen Tal.
Aus Dankbarkeit, dass die Türken über das Johannser Kirchlein nicht hinausgekommen sind, geht in der Pfarre Altenmarkt alljährlich eine Prozession dorthin. Beim Einzug in die Kirche wird der ganze Zug mit einem Kranawetzweig besprengz, denn noch grünen dort zahlreiche Wacholderstauden, deren schwarze Beeren für Heilzwecke gesammelt werden.

Hanserkirchlein
Hanserkirchlein

Johanneskirche Flattnitz

Von der romanischen Kapelle aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts sind nur einige Reste im heutigen Mauerwerk erhalten.
Der frühgotische Rundbau wurde um 1330 mit einem Hauptchor, zwei polygonalen Nebenapsiden und einem wehrhaften Sakristeiturm errichtet.
Der relativ niedrige, wuchtige Turm mit Pyramidenhelm ist bestimmend für die Außenansicht.
Zusammen mit dem ehemaligen Hospizanbau im Westen bildet die Kirche eine malerische Baugruppe.
Das Hospiz diente Pilgern und Handelsreisenden als Unterkunft.
Das ganze Bauensemble ist mit grauen Steinplatten eingedeckt. Das Hauptportal befindet sich an der Nordseite der Kirche.
Aus einer Beschreibung der Filialkirche von 1521, verfasst von Pfarrer Christof Ernst aus Glödnitz geht hervor, dass der Flattnitzer Kirche zu dieser Zeit viele Ablässe gewährt waren.
Sie besaß eine Anzahl "unheilabwehrende" Reliquien, wie zB Milch von der Jungfrau Maria, Blut des hl. Stephanus und Gold der hl. Drei Könige.
Die Wallfahrten erfreuten sich reger Beteiligung, da in der Bevölkerung der Glaube herrschte, die Türken kämen zurück, wenn man nicht mehr zur Flattnitz pilgere.
Viele der Reliquien wurden in den Dom Von Gurk überstellt.

Johanneskirche Flattnitz
Johanneskirche Flattnitz von Albert Ojster

Flattnitzer See

In nur wenigen Minuten vom Ort Flattnitz aus erreichbar.
Eigentümer: Familie Fleischhacker, Alpengasthof Ladinig

Flattnitzer See
Flattnitzer See

Kalkbrandofen Flattnitz

Da bis in die 1960er 1970er Jahre Kalk in den bäuerlichen Feldöfen gebrannt wurde, ist die traditionelle Form der Arbeit am Kalkofen durch Erzählungen von Kalkbrennern bekannt.
Im Brennraum des Feldofens wurde aus eigens zugespaltenen Steinen ein Gewölbe gemauert, das beim Brennen mit den Feuerholz verbrannte. Bei der Wölbung war zu beachten, dass die Steine das Durchziehen des Rauches erlaubten. War die Wölbung fertig, konnte der Schacht von oben mit den zu brennenden Kalksteinen gefüllt werden, wobei die Steine in der Mitte größer sein sollten, als die am Rande. Außerdem wurden an der Innenwand dünne Baumstämme aus Fichte, sogenannte Pfeifen, gesetzt, die - nachdem sie verbrannt waren - den nötigen Zug für einen gelungenen Brand sicherten.
Am Beginn des Brennens unterstützte der Kalkbrenner die Luftzufuhr, um das erste Feuer klein zu halten. Dies sollte die Austrocknung der Steinsäule bewirken. Erst wenn die unteren Steine in heller Glut standen, durfte das Feuer die volle Kraft erreichen. Nach einem Tag stand der Ofen in der Regel in voller Glut, die Luftzufuhr wurde vermindert, reichliches Nachlegen und Nachschüren waren nun nötig.
Das Brennen des Kalkes dauerte gemäß Überlieferung drei Tage und vier Nächte, es wird aber auch von 28-30 bzw 45 Stunden gesprochen. Die Dauer war abhängig von der Größe und Art der Steine und von der Qualität des Holzes.

Kalkbrandofen
Kalkbrandofen